Cinque Terre Strände

Monterosso - Riomaggiore

Möglichkeiten im Ligurischen Meer zu baden, gibt es zahlreich: Von nahezu jedem Wanderweg aus kann man zwischendurch mal kurz ins Wasser springen. Und wer einen richtigen Badestrand bevorzugt, der kommt in Cinque Terre auch nicht zu kurz. Bis auf Corniglia gibt es in den restlichen vier Ortschaften jeweils mindestens einen Badestrand.
Die beste Zeit für einen Badeurlaub am ligurischen Meer ist von Mai bis Oktober. Auch an den weniger warmen Tagen ist das Verweilen und Entspannen am Strand möglich, da die ligurische Küste recht windstill ist. Alle Strände in dieser Region sind kostenfrei begehbar, bezahlen müssen Sie lediglich den Besuch der Toiletten sowie die Miete von Liegestühlen, Sonnenschirmen und Booten.
 

Monterosso

Strand Fegina und Altstadt
Monterosso Fegina: Größter Sandstrand in der Cinque Terre In Monterosso befindet sich im neueren Ortsteil Fegina der größte Sandstrand in der Region Cinque Terre. Die meisten Touristen kommen zum Baden hierher, daher herrscht an diesem Strand meist ein reger Betrieb. Wer es ruhiger mag, ist mit dem Baden an den kleineren Stränden (aus Kieselsteinen) besser bedient. Hier in Monterosso können Sie in den privaten Strandabschnitten für etwa 25 Euro am Tag einen Sonnenschirm und zwei Liegen mieten. Auch gibt es für Freunde von Wassersport einen Catamaran-, Surfbrett- und Bootsverleih. An dem freien Strand „Il Gigante“ können Sie hingegen eigene Liegen und Sonnenschirme aufstellen. Und hungrig bleibt hier wirklich keiner: An der Strandpromenade gibt es zahlreiche Eisdielen, Lokale und Bars. Da der Strand sich in der Nähe des Bahnhofs von Monterosso befindet, ist er mit dem Zug sehr gut erreichbar.
Monterosso Altstadt: Nicht umsonst ist Monterosso in Cinque Terre der Badeort schlechthin: Neben dem Sandstrand im neueren Ortsteil Fegina befindet sich in der Altstadt von Monterosso der zweitgrößte Strand der Region, der zu einem Teil privat ist. Hier stehen zum einen Duschen und WCs und zum anderen auch Sonnenschirme, Liegen und Bote zur Miete zur Verfügung. Der freie Strand ist weiter östlich gelegen, wo der Wanderweg in Richtung Vernazza beginnt. Der Strand in der Altstadt von Monterosso liegt vom Bahnhof ausgehend im Osten, und zwar direkt rechts nach dem Tunnel, wo er hinter einem Felsen versteckt liegt. Läuft man vom Bahnhof aus die Strandpromenade entlang, sind es gerade mal 600 Meter Fußweg.
 

Vernazza

Naturhafen und Steinstrand hinter Felsen
Wie in Monterosso gibt es in Vernazza auch zwei Strände, wobei beide vom Bahnhof von Vernazza aus in Richtung Meer innerhalb von einigen Gehminuten erreichbar sind. Da die Ortschaft recht klein ist und nur über wenige Parkplätze verfügt, ist es besser, mit dem Zug anzureisen und das Auto etwa in La Spezia abzustellen.
Vernazza Naturhafen: Am Hafen von Vernazza gibt es in der Nähe des Kirchplatzes einen ganz kleinen Sandstrand, der zu einer kurzen Ruhe- oder Badepause einlädt. Hier genießt man zudem einen schönen Ausblick auf den Hafen und die dort angelegten bunten Boote. Von der Hauptstraße von Vernazza aus ist der Strand recht einfach zu finden. Außerdem gibt es in der unmittelbaren Umgebung eine große Auswahl an Bars und Restaurants.
Vernazza: Steinstrand hinter dem Felsen Auf der Ostseite des Dorfes befindet sich hinter einem großen Felsen ein neuerer Kiesstrand mit Blick auf die ligurische Küstenlandschaft. Ruhig und gemütlich ist es an diesem Strand, sodass man hier ganz gut Stunden lang verweilen kann, etwa als Wanderpause oder zum Ausklingen nach einer (langen) Wanderung. Um diesen Badestrand zu erreichen, biegt man auf der Hauptstraße von Vernazza vor dem Hafen nach links ab und durchläuft eine Grotte.
 

Corniglia

Einzige Ortschaft ohne Bademöglichkeit
Die Ortschaft Corniglia ist die Einzige in der Cinque Terre, die keinen eigenen Strand hat. Dies führt darauf zurück, dass das Dorf nicht direkt am Wasser, sondern auf einem Felsen liegt. Westlich von Corniglia befindet sich der bekannte Steinstrand „Guvano“, welcher seit je und eh ein FKK-Strand ist. Diesen erreicht man eigentlich über 343 Treppenstufen und einem anschließenden 1,5 km langen Tunnel.
Aber da der Tunnel seit 2016 geschlossen ist, ist ein Zugang auf diesem Weg nicht mehr möglich. Dafür ist der Strand auch über den sogenannten „Blauen Weg“ erreichbar. Dieser gilt nach einem Einsturz im Jahr 2012 jedoch als sehr gefährlich. Auch sind bisher keine Renovierungsarbeiten geplant, weshalb diese Strecke nicht zu empfehlen ist. Die letzte Möglichkeit wäre, den Strand mit einem (Leih-)Boot anzusteuern, was jedoch mit einer größeren Planung verbunden ist.
 

Manarola

Ruhe und Entspannung
In Manarola gibt es nur einen kleinen Steinstrand, der recht felsig ist. Dieser befindet sich in der Bucht unterhalb des Dorfes. Da der Ort an einem steilen Hang gelegen ist, bleibt der Strand von Manarola vom Massentourismus „verschont“. Wer also Ruhe sucht, kommt am besten hierher – ganz egal, ob zum Entspannen oder Baden.
Dabei wird man von einer wunderschönen Meereslandschaft umgeben, die die einmalige Schönheit der ligurischen Küstenregion hervorhebt. Unterhalb des Friedhofs bietet ein sicherer Zugang zum Meer eine weitere Möglichkeit, ins Meer zu springen oder mal kurz die Füße ins Wasser einzutauchen.
 

Riomaggiore

kaum Touristen am Ende der Cinque Terre
In Riomaggiore gibt es eine gemütliche Badebucht, auf Italienisch „Spiaggia“ genannt, mit einem Strand aus Kieselsteinen. Es gibt kaum Touristen, die zum Baden hierher kommen. Vielmehr machen sie an diesem Strand nur Rast, um anschließend ein Boot zu mieten. Der Strand ist manchmal sogar völlig menschenleer, sodass man hier gut entspannen und die Naturlandschaft genießen kann.
Leider ist der grobe Kieselstrand nicht für Kleinkinder geeignet, dafür aber umso mehr für Paare und Personen, die Ruhe suchen. Die Badebucht ist vom Bahnhof von Riomaggiore aus in fünf Minuten zu Fuß erreichbar. Dafür steuern Sie zuerst das Fischerviertel an, indem Sie zuerst rechts abbiegen und dann den Tunnel in Richtung Hafen passieren. Gehen Sie anschließend einmal um den Felsen, wo Sie den Strand hinter dem Hafen vorfinden werden.